Erfahrungen & Bewertungen zu ImmoSenio

"Eine Pflegeimmobilie ist wirklich eine besondere Form der Kapitalanlage."

Willi Lemke
Politiker, Sportfunktionär und Markenbotschafter ImmoSenio

"Mit zwei akademischen Abschlüssen im pflegewissenschaftlichen Bereich und als zertifizierte Immobilienmaklerin finde ich für Sie die besten Anlageobjekte.“

Theresia Thomas


Welchen sozialen Stellenwert hat ein Engagement in der Pflegebranche, Herr Lemke?

Herr Lemke, Sie sind im Sommer 71 Jahre alt geworden. Welche Rolle spielen Themen wie Alter und Pflege für Sie ganz persönlich?
Im Moment glücklicherweise noch keine große Rolle. Das liegt in erster Linie daran, dass ich mein Leben lang relativ gesund gelebt und auch viel Sport getrieben habe. Meine Frau und ich überlegen aber natürlich auch schon ab und zu, was wir dann machen, wenn das Haus zu groß und das Treppensteigen zu beschwerlich wird – aber hierzu ist noch keine praktische Umsetzung geplant.

Ein Baby, das 2017 in Deutschland geboren wurde, kann mit einer Lebenserwartung von über 90 Jahren rechnen. 1917 waren es 55 (Jungen-) beziehungsweise 62 (Mädchen-) Jahre. Wird der demographische Wandel damit eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?
In der Tat, gerade auch durch die geburtenschwachen Jahrgänge werden zusätzlich noch ganz viele Menschen als Einzahler für die Absicherung unserer Renten fehlen. Das ist insgesamt ein Problem, was nicht alleine die Politik lösen kann, sondern wo jeder Einzelne gefordert und mit verantwortlich ist.

Was bedeutet die steigende Lebenserwartung für unsere Sozialkassen und welche gesellschaftspolitischen Folgen erwarten Sie in Deutschland?
Zum einen wird sich der Eintritt ins Rentenalter verschieben und hoffentlich wird die Politik das zukünftig flexibel gestalten. Es macht schon einen Unterschied, ob mein Beruf Dachdecker ist oder Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport. Der eine wird sicher nicht mehr aufs Dach steigen können mit über 60 – für mich wäre es aber umgekehrt eine Strafe, wenn ich nicht mehr arbeiten dürfte und aktiv etwas bewegen könnte. Da uns aber andererseits die Renteneinzahlungen, wie bereits geschildert, fehlen werden, ist das eine Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen und dies nicht nur auf die Politik schieben dürfen.

Sie haben es gerade erwähnt:
Lange Jahre haben Sie als UN-Sonderberater gearbeitet. Wie gehen andere Länder mit diesem Thema um – gibt es vielleicht Vorbilder für Deutschland?

Nun, das Thema Pflege war natürlich nicht im Zentrum meiner Aufgaben, ich war ja im Wesentlichen international für den Bereich Sport tätig. Ich kann aber sagen, dass Deutschland zu den ganz wenigen Ländern gehört, die ich kennenlernen durfte im letzten Jahrzehnt, die in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und vor allem auch in der sozialen Absicherung, sehr gut organisiert sind. Es gibt nur eine Handvoll Länder, wie beispielsweise die Skandinavier oder einige Nachbarn in der EU, wo die Fragen der Altersabsicherung ähnlich gut geregelt sind. Den USA sind wir beispielsweise beim
Thema Gesundheitsabsicherung große Schritte voraus. In Afrika träumen die Menschen von einem Schutz im Alter, dort sind die Familien ganz anders strukturiert und es liegt in der Verantwortung der
jungen Generation, sich um die Eltern und Großeltern zu sorgen.

Zwei von drei Bundesbürgern wissen nicht, wie viele Einkünfte ihnen im Alter zur Verfügung stehen. Welchen Tipp geben Sie jemandem, der sein Geld sicher und gewinnbringend investieren möchte?
Erstmal glaube ich, dass wir genau deshalb in diesem Bereich bei der Bildung und des Wissenstransfers in Deutschland noch besser werden müssen. Ich habe zum Glück schon in jungen Jahren von meinen Eltern viel hierzu gelernt – das fängt mit dem Verständnis dafür an, dass ich zusehe, am Monatsende nicht mehr ausgegeben als ich eingenommen habe und insgesamt vernünftig mit meinem Geld umgehe. Wichtig dabei ist auch, sich nicht nur auf staatliche Leistungen zu verlassen, sondern unbedingt auch eigene Initiative zu ergreifen, sich hinreichend abzusichern. Dabei gilt heute noch wie vor 50 Jahren, dass man nicht nur auf einen Bereich setzen darf und leider legen immer noch viele Deutsche ihr Geld einfach auf ein Sparbuch, auf dem der Kapitalwert langfristig minimiert wird. Hier gilt weiterhin die traditionelle Formel, am besten je ein Drittel in Immobilien, in Aktien und in Anleihen oder Festgeld anzulegen. Natürlich je nach Lebensphase mit unterschiedlichem Gewicht – gerade junge Menschen können am besten in Immobilien investieren, da ich dort von leichten Schwankungen am Kapitalmarkt nicht so sehr überrascht werden kann.

Welche Art der (finanziellen) Vorsorge haben Sie für sich selbst gewählt und warum? Haben Sie auch bereits in Immobilien investiert?
Ich habe genau nach dem geschilderten Prinzip auch meine persönliche finanzielle Situation gestaltet. Gerade bei Aktien sollte man sich breit aufstellen, um das Risiko zu minimieren. Und ich habe auch immer Wert daraufgelegt, was mein Arbeitgeber für mich zusätzlich leisten kann. Ein Tipp, den ich auch stets meinen Kindern gebe: Gibt es neben der rein staatlichen Rente auch die Möglichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge zu erhalten? Das ist mitunter strategisch wichtiger, als etwas mehr Gehalt zu bekommen – denn man kommt dann gar nicht erst in die Versuchung, das Geld auszugeben. Um die zweite Frage zu beantworten: Ja, wir haben auch gut ein Drittel in Immobilien investiert.

Was waren wichtige Entscheidungskriterien bei Ihrer Investition in Immobilien?
Bei den Entscheidungen meiner Frau und mir stand stets die Lage an erster Stelle. Ein einziges Mal haben wir diesen Punkt vernachlässigt und in ein Objekt aufgrund des günstigen Preises investiert, bei dem die Lage schlecht war – das war im Rückblick betrachtet ein Fehler, denn diese Immobilie ist auch heute nicht viel Wert. Aber natürlich spielt auch der Preis, die Nebenkosten und die Finanzierbarkeit eine Rolle. Man sollte bei jedem Kauf möglichst das Entwicklungspotential abschätzen und in Betracht ziehen.

Obwohl die Preise mancherorts massiv gestiegen sind, ist der Run auf Immobilien ungebrochen. Wie erklären Sie sich dieses Phänomen?
Das ist leicht zu erklären: Durch die äußerst niedrigen Zinsen auf das Ersparte, die Steuern und Preissteigerungsraten verliert man auf Sicht defacto sein Geld. Dazu sind die Zinsen zur Finanzierung von Immobilien, dem Baugeld, heute so günstig wie seit Jahrzehnten nicht. Das motiviert viele, gerade jetzt in Immobilien zu investieren. Ich würde übrigens empfehlen, sich die derzeitig günstigen Konditionen möglichst lange festschreiben zu lassen, also nicht nur 5 sondern eher 10 oder 15 Jahre, wenn möglich. Denn auch wenn das Zinsniveau noch länger anhalten mag, irgendwann werden die Zinsen auch in absehbarer Zeit wieder steigen.

Sie haben sicher schon von der Möglichkeit der Investition in Pflegeheime gehört. Was denken Sie über diese Form der Geldanlage?
Das ist in jedem Fall, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes wie bereits erwähnt, ein sehr gutes Investment und ohne Frage ein sinnvoller Teil einer Altersabsicherung. Aber auch hier müssen eben die Rahmenbedingungen genau stimmen – ich würde nicht pauschal zugreifen, sondern mir jedes einzelne Investment genau anschauen und mich dazu professionell beraten lassen: Wer ist der Betreiber? Wie ist der Standort? Anders als bei klassischen selbstgenutzten oder vermieteten Immobilien bezieht sich die Lage hier auf den Bedarf an Pflegeplätzen in der Region. Ist die Alterspyramide vor Ort so, dass man in dem Raum überhaupt eine Einrichtung bzw. ein weiteres
Objekt braucht? Aber ohne Frage ist eine Pflegeimmobilie eine wirklich besondere Form der Kapitalanlage in Immobilien, die eine Reihe klassischer Risiken, wie zum Beispiel Mietausfälle oder -nomaden, ausschließt. Es gibt sogar noch weitere Vorteile wie das bevorzugte Belegungsrecht, wenn man selbst einmal einen Pflegeplatz in Anspruch nehmen muss.

Welchen sozialen Stellenwert ordnen Sie einem Engagement in der Pflegebranche zu?
Die Versorgung der älteren Menschen durch angemessenen Wohnraum und gute Pflege, die wir in erster Linie einfach nicht unmittelbar durch unsere Familien hinbekommen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Aber wir müssen alle unseren Beitrag für diese große Aufgabe leisten. Es ist eine große Verpflichtung der Politik dafür zu sorgen, dass es zusätzlich auch Investoren und
Betreiber gibt, die dafür sorgen, ausreichenden und adäquaten Wohnraum sowie Pflegeleistungen im Alter bezahlbar zu machen. Alleine wird der Staat das nicht regeln können, dafür sind es am Ende zu viele Menschen in der Alterspyramide, die darauf angewiesen sein werden. Private Investoren unterstützen hierbei also notwendigerweise und maßgeblich die flankierenden Maßnahmen des Staates. Daher finde ich es sozial und wirtschaftlich absolut vernünftig, wenn man gerade im Bereich der Pflegeimmobilien Wohneigentum erwirbt.

Welche Gründe haben Sie zu einer nachhaltigen Kooperation mit ImmoSenio bewogen?
Zunächst habe ich überhaupt erst durch ImmoSenio den thematischen Zugang zur Auseinandersetzung mit Pflegeimmobilien und dieser sinnvollen Anlageform erhalten. Das Unternehmen hat ein breitgefächertes, großes Angebot an deutschlandweiten Objekten im Portfolio und agiert anbieterunabhängig. Insbesondere die Fachexpertise, die einzigartig im Markt ist, hat mich überzeugt. ImmoSenio verfügt innerhalb des Teams nicht nur über Spezialwissen im pflege-
wissenschaftlichen Bereich und auf Leitungsebene von stationären Pflegeeinrichtungen, sondern auch in sämtlichen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Ich freue mich daher auf eine nachhaltige und
erfolgreiche Zusammenarbeit!

Vielen Dank für das Gespräch.